Schlagwort: THW

„Ja, wo laufen Sie denn?“ – KUBAS koordiniert Helfer

Um das zu klären, fließen jetzt 1,8 Millionen Euro. Und zwar in ein neues Projekt zur Koordination freiwilliger Helfer. KUBAS heißt es – das steht für „Koordination ungebundener vor-Ort-Helfer zur Abwendung von Schadenslagen“, soll das riesige Hilfspotenzial von Spontanhelfern bündeln helfen, zum Beispiel bei Naturkatastrophen oder bei der Versorgung von Flüchtenden. Geleitet wird es von Prof. Dr. Stefan Sackmann, Professor für Wirtschaftsinformatik an der Universität Halle. Die Idee kam bereits während…

Auf zum Social Media Kongress an der AKNZ

Wer wie ich über Ostern mit einer dicken Erkältung vorm Ofen sitzt, der hat Zeit, sich jeden Tweet zu aktuellen Brathähnchen-Sonderangeboten bei Wiesenhof in Lohne auf der Zunge zergehen zu lassen. Einer witziger als der andere. Ein Volk von Komikern. Respekt, Leute. Und da soll noch einer sagen, die Deutschen seien humorbefreit. Ob jeder von Euch Twitterleuten denkt, er sei der erste und einzige, der auf den Gag gekommen ist?…

Das Katastrophenschutz-Wunderland

Jüngst war ich mit meiner Tochter wieder mal im Miniatur-Wunderland in Hamburg. Und weil es diesmal nicht so voll war wie sonst, konnten wir uns mal intensiver mit unseren Lieblingsfeatures dort befassen. Sie drückte alle Knöpfe (150 sollen es wohl sein) – denn die setzen irgendwas in der Ausstellung in Gang. Von der Schokoladenfabrik auf der einen Seite (natürlich kommt da eine echte Mini-Tafel raus) bis zur Area 51 auf…

Mit wenig Tiefgang gegen Öl

Was kann man noch tun, wenn Öl im Küstenbereich von Nord- und Ostsee ausläuft? Die großen Ölbekämpfungschiffe können in flachem Wasser nicht arbeiten – die Thor hat zum Beispiel einen Tiefgang von zweieinhalb Metern. Das Havariekommando hat das THW deshalb heute mit einem neuen Ölaufnahmesystem ausgerüstet. Damit können die Mehrzweckboote des Typs 650 Cat nun auch direkt an der Küste und in Häfen operieren – denn diese Boote haben nur…

„Ich habe das Grundgesetz nicht angeguckt in jenen Tagen.“

Wenn heute an Helmut Schmidt erinnert wird, geht es viel um seine Rolle als Bundeskanzler, vor allem in den Zeiten der RAF. Dabei war er sicher der einzige Leiter eines Stabes, der die Verfassung gebrochen hat. Der damit viele Menschenleben rettete. Und zur Legende wurde. Als die Sturmflut in der Nacht vom 16.auf den 17. Februar 1962 über die deutsche Nordseeküste hereinbricht, ist Hamburg schlecht vorbereitet und ignoriert die Warnungen.…

Gegen den Frust

Das DRK warnt heute vor zunehmend schlechter Stimmung und Frust in den überfüllten Flüchtlingsunterkünften. Wenn die Zahlen stimmen, die da heute in der Zeitung stehen, wird das nicht besser werden. Mehr und größere Unterkünfte müssen her. Helfen können aber auch kleine Dinge, die den Flüchtlingen das Leben in den riesigen Schlafsälen zumindest etwas erleichtern. Und ohne was kommt man heutzutage nicht mehr aus? Ohne Handy natürlich. (Ich frage mich, wie…

Mehr als 25.000 Flüchtlingshelfer – allein bei DRK, THW und Bundeswehr

Die Zahl der offiziell erwarteten Flüchtlinge kennt inzwischen jeder: 800.000. Bis Ende August hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bereits rund 232.000 Asylanträge gezählt. Die Zahl der Helfer ist nicht so einfach herauszubekommen. Ich habe mich mal umgesehen und Daten gesammelt. Für die vielen ehrenamtlichen, ungebundenen Helfer sind überhaupt keine Zahlen zu finden. Bei den BOS sind THW und DRK bei der Flüchtlingshilfe führend – auch wenn die Johanniter…

Wie sich die Flüchtlingshelfer vernetzen

Gerade eben sind die ersten Flüchtlinge auf dem ehemaligen Prinovis-Gelände eingetroffen. Im „Camp Prinovis“, wie es jetzt auf Facebook heißt. Diese Seite gab es schon, bevor die Hallen überhaupt fertig eingerichtet waren. Die Johanniter betreiben die Notunterkunft auf dem ehemaligen Druckereigelände – und die Facebookseite. Denn nur so geht es: Vernetzung.

Wer koordiniert die Freiwilligen?

Hier sollen sie schlafen. Die Flüchtlingswelle – ihre Ausläufer sind längst in die Kommunen geschwappt. Auch ganz bei uns ganz oben im Norden. Nach dem Kellinghusener Bürgermeister bekam jetzt auch sein Kollege der Kreisstadt Itzehoe jetzt auch einen Anruf aus dem Landespolizeiamt: Es kommen 1000 Flüchtlinge. Und zwar in drei Tagen.