Schlagwort: Katastrophenschutz

Praxistest: Social Media Werkzeuge für Katastrophenschützer

Für mein Social Media Grundlagenseminar im Juni teste ich gerade die unterschiedlichsten Monitoring-Werkzeuge, die für BOS und Katastrophenschutz nützlich sein könnten. (Und möglichst wenig kosten.) Jeder größere Unglücksfall spiegelt sich in den Sozialen Medien wider. Augenzeugenberichte, Gerüchte, Hilfsangebote von Spontanhelfern – für ein vollständiges Lagebild müssen BOS ein Auge darauf haben. Einfach auf die eigene Facebookseite schauen oder ein paar Suchbegriffe in Twitter ausprobieren? Das reicht nicht. Es gibt viele…

„Ja, wo laufen Sie denn?“ – KUBAS koordiniert Helfer

Um das zu klären, fließen jetzt 1,8 Millionen Euro. Und zwar in ein neues Projekt zur Koordination freiwilliger Helfer. KUBAS heißt es – das steht für „Koordination ungebundener vor-Ort-Helfer zur Abwendung von Schadenslagen“, soll das riesige Hilfspotenzial von Spontanhelfern bündeln helfen, zum Beispiel bei Naturkatastrophen oder bei der Versorgung von Flüchtenden. Geleitet wird es von Prof. Dr. Stefan Sackmann, Professor für Wirtschaftsinformatik an der Universität Halle. Die Idee kam bereits während…

Der Wacken-Workshop

Ganz ungewohnt, sich das Wacken Open Air ganz genau anzuschauen – ohne Schlamm an den Füßen, 75.000 Metalfans um einen herum (und ein Bier in der Hand). Im warmen und trockenen Katastrophenschutzzentrum hat heute ein großer Workshop zum Thema W:O:A begonnen. Gemeinsam denken wir vom Kreis Steinburg darüber nach, wie der Katastrophenschutz die Veranstalter unterstützen kann, wenn sie mit Bordmitteln nicht mehr weiterkommen. Die allerdings sind beachtlich – erst im  vergangenen…

Raumfahrtexperten als Katastrophenschützer

Eine Katastrophe oder ein größerer Unglücksfall – das bedeutet auch oft: Neben einem  Informations- vor allem ein Verkehrschaos. Verkehrswege sind blockiert, es entstehen Staus – auch durch Schaulustige, oder aber sogar durch viele anrückende Rettungsfahrzeuge. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR plant die deutschen Raumfahrtaktivitäten, erforscht Erde und Sonnensystem, entwickelt neue Lösungen für die Luftfahrt – und für den Katastrophenschutz. Mit Bluetooth-Detektoren und selbstsuchenden Flugzeugen. Bei denen kann…

Die Mittelwelle. Ein Nachruf.

Tja. Das wars. Jetzt ist der letzte deutschsprachige Mittelwellensender abgeschaltet. Der letzte macht das Licht aus – in diesem Fall war es der Deutschlandfunk. Exakt am 31.12.2015 um 23:55 Uhr. Seit fünf vor 12 (das ist natürlich reiner Zufall) also nur noch Grundrauschen. In den Zeitungen und Online finden sich denn auch diverse Nachrufe auf die gute alte Mittelwelle. Die Kollegen sehen das Ganze allerdings eher historisch. Ein Stück Radiogeschichte…

RE:ACTA – Die Spontanhelfer-App

“Beschreibe den Pegelstand an einer Flussbrücke.  Beschreibe den Verkehr an einer nahgelegenen Kreuzung und sende ein Foto. Schätze die Anzahl an Personen in der Umgebung eines Kirchengebäudes” Was das soll? Nun, bei der Arbeit bekomme ich manchmal auch merkwürdige Anweisungen, aber solche? Sogar per App? Die Antwort ist einfach: Diese Fragen sollen ein Problem lösen, dass seit spätestens seit der Elbeflut immer deutlicher wird: Was tun mit den Spontanhelfern? 17 Freiwillige…

Wer koordiniert die Freiwilligen?

Hier sollen sie schlafen. Die Flüchtlingswelle – ihre Ausläufer sind längst in die Kommunen geschwappt. Auch ganz bei uns ganz oben im Norden. Nach dem Kellinghusener Bürgermeister bekam jetzt auch sein Kollege der Kreisstadt Itzehoe jetzt auch einen Anruf aus dem Landespolizeiamt: Es kommen 1000 Flüchtlinge. Und zwar in drei Tagen.

INKA: Spontanhelfer unter der Lupe

Jetzt wird geforscht. Denn der Trend ist erkannt: Viele wollen helfen, aber immer weniger wollen sich dafür langfristig bei THW und Co. verpflichten. Wissenschaftler des Fraunhofer Institutes IAO haben Spontanhelfer jetzt deshalb genau unter die Lupe genommen: Wie lassen sie sich besser einsetzen?

Meeresforscher helfen Katastrophenschützern

Ein merkwürdiges Gefühl, wenn man plötzlich so nah dran ist an der rätselhaftesten Katastrophe der Luftfahrt. Und das mitten in einem wissenschaftlichen Institut in Kiel. Im März 2014 verschwand Flug MH 370 von den Radarschirmen. Bis heute weiß niemand, was an Bord der Maschine tatsächlich passiert ist. Seitdem wird gesucht – westlich von Australien. Vielleicht an der völlig falschen Stelle – sagten uns jedenfalls die Wissenschaftler aus Kiel heute auf…