Kategorie: Deutschland

Luftballons für mehr Katastrophenschutz

Atomkraftgegner werden am Sonnabend an insgesamt sechs AKW-Standorten (Lingen/Emsland, Grohnde, Philippsburg, Neckarwestheim, Grafenrheinfeld und Ohu/Isar) je 999 mit Gas gefüllte Ballons starten lassen. Sie sollen zeigen, wie weit auch der radioaktive Fallout im Falle eines Störfalls kommen würde. Nach den Erfahrungen in Fukushima fordert das Bündnis regionaler Anti-Atom-Initiativen größere Evakuierungsradien. Bislang haben die Evakuierungszonen rund um die AKW einen Radius von 10 Kilometern.