Hilfe nach Taifun Haiyan auch aus Deutschland

Nach dem verheerenden Taifun über den Philippinen läuft die Hilfe auch aus Deutschland an: Das Technische Hilfswerk hat fünf Experten nach Manila geschickt. Dort werden sie voraussichtlich am Sonntagabend eintreffen. Von der deutschen Botschaft aus sollen sie dann erkunden, wie das THW helfen kann. Offiziell sind weniger als 300 Tote bestätigt, befürchtet werden aber mehr als 10 000 Opfer.

Haiyan tobte mit mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 315 Kilometern pro Stunde über die Philippinen. Zum Vergleich: Sturm „Christian“ erreichte auf Borkum und auf Helgoland eine maximale Windgeschindigkeit von 191 Kilometern pro Stunde. Nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes mussten mehr als 680 000 Menschen in 22 Provinzen ihre Häuser in Küstengebieten räumen. Das DRK steht nach eigenen Angaben bereit, das philippinischen Roten Kreuz (PRC) zu unterstützen.

Das erste Notfall Team der Organistation „Ärzte ohne Grenzen“ ist bereits in Cebu angekommen, 200 Tonnen Hilfsgüter und weitere Einsatzkräfte sollen folgen. Nach ihren Angaben wurde der Flughafen in Tacloban zerstört, es sei fast unmnöglich, Telefonate zu führen. Deshalb werde es sehr schwierig sein, die Lage zu erkunden und humanitäre Hilfe zu leisten.